Frühlingszeit ist Zecken Zeit

Einen wirksamen Schutz vor einer Infektion mit dem FSME-Virus kann die FSME-Impfung bieten. Es existiert jedoch nur eine vorbeugende Impfung und keine „Impfung danach“.

 

Was bewirkt die Impfung?

Bei der Impfung werden dem Körper abgetötete Erreger verabreicht. Unserem Immunsystem wird so eine Infektion vorgetäuscht und es reagiert mit der Bildung von Antikörpern (schützen vor Erkrankung). Bei einem erneuten Kontakt (diesmal mit dem „echten“ Krankheitserreger) können die Antikörper sofort reagieren und die Erkrankung kann schon im Vorfeld verhindert werden.

Den Menschen sind daher die Folgen dieser Erkrankung oft nicht mehr ausreichend bewusst. Eine FSME-Erkrankung kann schwer verlaufen und dann auch bleibende Schäden hinterlassen. Um gegen die Viren gewappnet zu sein, muss man zunächst einen „Basisschutz“ im Körper aufbauen. D.h. man bekommt 3 Impfungen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes.

 

 

Generell wird die FSME-Impfung laut dem Österreichischen Impfplan des Bundesministeriums für Gesundheit ab dem vollendeten ersten Lebensjahr empfohlen.

 

1. Teilimpfung

Am besten noch in der kalten Jahreszeit, damit man bereits geschützt ist, wenn die Zeckenaktivität beginnt.

 

2. Teilimpfung

1 bis 3 Monate nach der 1. Teilimpfung, bevorzugt auch in der kalten Jahreszeit.

 

3. Teilimpfung

5 bzw. 9 bis 12 Monate (je nach verwendetem Impfstoff) nach der 2. Teilimpfung.

 

Auffrischungsimpfung

Die erste Auffrischungsimpfung ist nach 3 Jahren nötig. Ab dann wird die FSME-Impfung bis zum 60. Geburtstag alle 5 Jahre aufgefrischt.

Danach wieder alle 3 Jahre, da auch das Immunsystem des Menschen altert.

 

 

Den Zecken-Impfstoff erhalten Sie ohne Rezept in der Apotheke.

Die Impfgebühr in der Ordination beträgt 10 Euro.